mehr »   
« Aufbau-Seminare


Drogen im Straßenverkehr

Verkehrsgefährdung durch Cannabis


Cannabiskonsum löst vielfältige Wirkungen auf die Fahrsicherheit aus.


Auswirkungen von Cannabis:

Der Wirkstoff ist sowohl beim Haschisch als auch beim Marihuana starken Schwankungen unterworfen. Durchschnittlich enthält Haschisch mehr vom Cannabis-Rauschwirkstoff THC als Marihuana. Innerhalb weniger Minuten nach der Inhalation eines "Joints" (als Haupt-Konsumform) beginnen die Wirkungen des THC. Das subjektive Wirkungsmaximum wird nach 15 - 20 Minuten erreicht.


Verkehrsgefährdung durch Opiate:

Aufgrund der starken Dämpfungseffekte und der (möglichen) Entzugserscheinungen sind Opiatkonsumenten nicht verkehrstüchtig.


zurück
Auswirkungen von Opiatkonsum:

Unter dem Einfluß von Morphin/Heroin ergeben sich die folgenden (teilweise gegensätzlichen) psychophysischen Auffälligkeiten:
  • Euphorie, manchmal auch Dysphorie

  • Stimmungslabilität

  • Steigerung des Selbstbewußtseins

  • Gleichgültigkeit gegenüber Außenreizen

  • leichte Benommenheit

  • Schläfrigkeit

  • Verlängerung der Reaktionszeit

  • Konzentrationsschwäche

  • stecknadelkopfgroße Pupillenverengung, die in der Dunkelheit bestehen bleibt


zurück
Verkehrsgefährdung durch Kokain:

Für die Verkehrstüchtigkeit sind beim Kokainkonsum die drei Stadien des Kokainrausches von besonderer Bedeutung:

Das "euphorische Stadium" zeichnet sich aus durch ausgeprägte Euphorie, Einschränkung der Kritikfähigkeit und des Urteilsvermögens, Antriebssteigerung, erhöhte Risikobereitschaft, Distanzlosigkeit, Abbau von Hemmungen, Unruhe, Reizbarkeit und ein gesteigertes Selbstwertgefühl.

Parallel dazu sind Fahrigkeit, mangelnde Konzentration und reduzierte Aufmerksamkeit zu beobachten.

Aus dieser Gesamtbefindlichkeit resultiert für den kokainkonsumierenden Kraftfahrer eine gefährliche Diskrepanz zwischen subjektiv gesteigertem Leistungsgefühl (z. B. durch Antriebssteigerung oder Abbau von Hemmungen) bei herabgesetztem Leistungsvermögen (z. B. durch Fahrigkeit, mangelnde Konzentration und reduzierte Aufmerksamkeit).

Aus dieser Gesamtbefindlichkeit resultiert für den kokainkonsumierenden Kraftfahrer eine gefährliche Diskrepanz zwischen subjektiv gesteigertem Leistungsgefühl (z. B. durch Antriebssteigerung oder Abbau von Hemmungen) bei herabgesetztem Leistungsvermögen (z. B. durch Fahrigkeit, mangelnde Konzentration und reduzierte Aufmerksamkeit).

Das euphorische Stadium kann in ein ausgeprägteres "Rauschstadium" übergehen.

In diesem kann es zu Trugwahrnehmungen sowie Beziehungs- und Verfolgungswahn kommen.

Im daran anschließenden "depressiven Stadium" kommt es schließlich zu Müdigkeit, Erschöpfung, Ungeduld und Reizbarkeit.

Aus dieser Symptomkonstellation resultiert, daß Kokain in jedem Rauschstadium ein unkalkulierbares Verkehrsrisiko darstellt.

zurück
Verkehrsgefährdung durch Amphetamin, Ecstasy und Designerdrogen:

Aufgrund der starken Dämpfungseffekte und der (möglichen) Entzugserscheinungen sind Opiatkonsumenten nicht verkehrstüchtig.

Amphetamin, Ecstasy und Designerdrogen beeinträchtigen Verantwortungsbewußtsein und Risikoeinschätzung im Straßenverkehr erheblich.

Auswirkungen und Verkehrsgefährdungs-Profil von Amphetamin-Abkömmlingen:


Die typischen Amphetamin-Wirkungen sind:

Die typischen Amphetamin-Wirkungen sind:


  • Wegfall des Schlafbedürfnisses,

  • Beschleunigung der Denktätigkeit und

  • Stimulierung von initiativem Handeln.


Diese Auswirkungen führen im Straßenverkehr zu Fehleinschätzungen des Fahrkönnens und von Verkehrssituationen. Besonders ausgeprägt sind die negativen Auswirkungen unter dem Einfluß von Methamphetamin und Phenmetrazin.

zurück
Verkehrsgefährdung durch LSD:

Wegen massiver Halluzinationen ist ein LSD-Konsument eine Gefahr im Straßenverkehr und absolut fahruntüchtig.

Auswirkungen von LSD:

  • LSD ist als stärkstes Rauschgift.

Eine auf einem LSD-"Trip" befindliche Person ist für die aktive Verkehrsteilnahme völlig ungeeignet.

Starke Halluzinationen erzeugen massive Störungen des Raum- und Zeitgefühls.

In Abhängigkeit von der psychischen Ausgangslage des Konsumenten, die durch LSD verstärkt wird, kann die Stimmung zwischen euphorisch und depressiv wechseln.

Schweißausbrüche, Kälteschauer, Schwindel, Bewegungsstörungen und andere körperliche Ausfallerscheinungen wechseln sich ab. Beim "Horror-Trip" kommt es zu panikartigen Zuständen, Verfolgungswahn bis zur Todesangst.

Selbstüberschätzung und Sinnestäuschungen steigern die (oft unbeabsichtigte) Suizidgefahr - z. B. dadurch, daß ein LSD- Konsument plötzlich glaubt, mit seinem Fahrzeug Hindernisse "fliegen" zu können.

Ähnlich wie beim Cannabiskonsum kann es auch durch LSD noch Wochen oder Monate nach dem letzten Konsum zu sogenannten "Echopsychosen" kommen.


Trotz Sorgfältiger Prüfung der hier nachzulesenden Inhalte, distanzieren wir uns über die Aktualität sowie die Gültigkeit.

zurück   Seite drucken Seite drucken  

Josef Stahl